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Don´t turn a blind eye to torture

Fahrräder werden hervorgeholt.

Fahrräder werden hervorgeholt.

Kommt der Frühling, kommen die Gefühle. Der Blick richtet sich wieder mehr auf das Schöne. Frisches Grün, zwitschernde Vögel, wärmende Sonnenstrahlen, dass alles erweckt unsere Lebensgeister. Fahrräder werden hervorgeholt.

Leider ist unsere geliebte Stadt in den letzten 10 Jahren systematisch kaputt gespart worden und deswegen pfeifen fast alle Infrastrukturen aus dem letzten Loch. Dennoch gibt es auch hübsche Aspekte in dieser allgemeinen Verwahrlosung. Hier einige Beispiele aus dem Berliner Rikscha-Frühling:

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In den letzten beiden Jahren sind in Berlin 1/3 der bewilligten Mittel für den Bau von Fahrradwegen und die Förderung des Fahrradverkehrs nicht abgerufen worden. In 11 von 12 Bezirken ist die Stelle eines Fahrradbeauftragten noch nicht einmal besetzt. Mehr Details dazu von Charlott Tornow hier.

Ein zeitgemäßer Umbau des Vorplatzes vom S- Bahnhof „Bellevue“ – mit dringend benötigten Fahrradparkplätzen – wäre von diesen Geldern wahrscheinlich 100 Mal drin gewesen. So streiten sich – trotz dem lange bekannten Handlungsbedarf – die S-Bahn, der Senat von Berlin, Herr Spallek vom Bezirk Mitte und das finanziell chronisch unterversorgte Grünflächenamt weiterhin lieber um Zuständigkeiten, anstatt gemeinsam zu handeln…wie so oft. Und so verfallen eben die Gelder. Die Gehälter der Herrschaften werden selbstverständlich immer pünktlich überwiesen.

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