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Ausnahmegenehmigung

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Seit mehr als 15 Jahren gibt es Velotaxis und Rikschas im Stadtbild von Berlin. Als nach der Wende noch Taxis durch das Brandenburger Tor fahren durften, standen abseits neben den Devotionalienhändlern der Besatzungsmacht der DDR bereits einige Velotaxis und fuhren mit den Gästen durch die Wüste mitten in Berlin. Diese Fahrzeuge hatten und haben eine Ausnahmegenehmigung für einen LINIENBETRIEB zwischen Adenauer Platz und Alex mit festgelegten Haltepunkten und Haltestellen.

Nun gab es eine interne Anweisung, dass sämtliche Dreiräder auch eine Genehmigung brauchen. Die Polizei kontrolliert eifrig jedes Fahrzeug und schreibt Anzeigen. Wenn man einen Führerschein, einen Reisegewerbeschein, einen gültigen Personalausweis, eine Haftpflichtversicherung und einen TÜV-Bericht vorweisen kann, und dann auch die anderen Auflagen erfüllt, bekommt man den Wisch bei der Straßenverkehrsbehörde. Damit ist man dann in den Augen des Amtes und der Polizei qualifiziert für diese Arbeit. (Also das Fahrzeug.)

Über die Orts- und Geschichtskenntnisse und die Ehrlichkeit der Fahrer sagt diese Genehmigung nichts aus. Somit entscheiden Sie selbst mit der Wahl ihres Fahrers, ob Sie während einer Fahrt Witze oder Blödsinn erzählt bekommen, oder eine interessante, authentische, und vor allem unterhaltsame Stadtführung erleben.

Hüten Sie sich vor grauen Mäusen oder Berliner Bären!!! Dahinter verbergen sich meistens Nepper, Schlepper oder Bauernfänger. Merke: Betrüger scheren sich um keine Ämter, sondern fahren einfach ohne Genehmigung. Da helfen dann auch keine Auflagen vom Amt.

Qualifizierte, zertifizierte und freundliche Kollegen sind:

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