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Teilt Eure Liebe


Ein altes, mit dem Mond in Verbindung stehendes Liebesrezept möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Nehmen Sie getrocknete Rosenblätter, eine Prise echter Katzenminze, eine halbe Handvoll Schafgabe, je eine Prise Veilchenwurzel und Eisenkraut. An einem Freitagabend sollten Sie bei zunehmendem Mond diese Ingredienzien zusammenmischen und in drei Portionen teilen. Nehmen Sie eine der drei Portionen und gehen Sie damit nackt ins Freie. Knien Sie vor dem Mond nieder, werfen Sie die Mixtur in die Luft und bitten Sie den Mond, Ihnen Liebe zu senden. Wenn Sie zurück im Haus sind, verstreuen Sie die zweite Portion im Schlafzimmer. Die dritte Portion nähen Sie in ein grünes oder rosafarbenes Tuch ein und tragen es auf ihrem Körper. – Nun denn, der passende Freitag war der 18. März. Vielleicht war es Ihnen aber noch viel zu kalt, so dass dieser Test – zum Glück – ausfiel!

Manche Menschen räuchern ihre Kirchen mit Weihrauch, andere lassen Drachen durch die Straßen ziehen. Wieder andere Kulturen sprechen die Kuh heilig, glauben an Engel, an Auferstehung oder an die Wiedergeburt.

Egal an wen oder was Sie glauben, in jeder der Weltreligionen steht die Liebe ganz oben auf der Liste. Vom Morden steht dort nichts. So ist es auch kein Wunder, dass gerade jetzt – nach den neuesten Anschlägen – in Belgien die Liebe propagiert wird. Nur, virtuell – in den sozialen Medien –  hilft es wenig, wenn sie vollmundige Bekundungen abgeben. Sie müssen schon direkt Kontakt aufnehmen mit den Menschen. Scheuen Sie sich nicht fremde, echte Menschen kennenzulernen, sie beißen nicht. Vielleicht legen Sie heute einfach einmal ihr Handy beiseite und sprechen stattdessen mit ihrem Nachbarn in der S – Bahn, dem Bus, oder bestenfalls zu Ostern in der Kirche. Das wäre ein schöner Anfang zurück in das echte Leben

…und hier geht es zur Realität:

Hier können Sie eine Patenschaft übernehmen


Jetzt noch ein Filmzitat. Wenn Sie wissen aus welchem Film es stammt, dann schreiben Sie mir und gewinnen Sie eine Frühlingsrundfahrt mit der Rikscha durch den Tiergarten.

Ein kluger Mann antwortete mal auf die Frage: „Wer oder was sind wir?“

„Wir sind die Summe all dessen, was vor uns geschah. All dessen, was unter unseren Augen getan wurde. All dessen, was uns angetan wurde. Wir sind jeder Mensch und jedes Ding, dessen Dasein das uns beeinflusste oder von uns beeinflusste wurde. Wir sind alles, was geschieht, nachdem wir nicht mehr sind, und was nicht geschähe, wenn wir nicht gekommen wären.“

Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

Rikscha, Rikschafahrten, Rikschatouren

 

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