Blog-Archive

Profis im Strassenverkehr

Wartezeit am Flughafen Tegel

In Berlin gab es Zeiten, da waren Taxifahrer so etwas wie eine Bank. Blind hätte ich einem Fahrer/in meine kleine Tochter mit einem guten Gefühl anvertraut und wäre mir sicher gewesen, dass sie – auch unbegleitet – sicher ans Ziel gebracht worden wäre. Nicht so heute.

Fast täglich gibt es Zeitungsmeldungen von Verkehrsunfällen in worin Taxis verwickelt sind. Oft sind schwächere Verkehrsteilnehmer die Leidtragenden, werden umgefahren oder sogar getötet. Unvorstellbar wieso gerade diese s.g. Profis solche Unfälle nicht verhindern können. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es meistens gar keine Profis sind.

Wenn am Flughafen Tegel eine Kontrolle der Fahrer stattfindet, sind blitzschnell die meisten Fahrer verschwunden und die Taxis stehen verwaist da. Die Behörde weiß um die misslichen Zustände in diesem Gewerbe, gibt sich aber machtlos. „Kein Personal – keine Zeit“… wie so oft bei Behörden. Die Rede ist von 77% „irregulär arbeitenden Betrieben“ – Quelle: Berliner Zeitung ©2017

Auch ich erlebe im täglichen Straßenverkehr sehr oft aggressive Verkehrsrowdies, die auch Personenschäden billigend und leichtfertig in Kauf nehmen. Was ist nur los in unserer Gesellschaft?

Da bleibt nur der alte Spruch. Der Schwächere gibt nach. (Ging doch so, oder?)

Sonst kann es schnell teuer werden. Je nach der Objektivität der aufnehmenden Polizeibeamten, deren „Ermittlungsarbeit“ und ob das Gericht sich die Mühe macht wirklich die Wahrheit zu ermitteln oder nicht.

Also seien Sie immer vorsichtig im Berliner Straßenverkehr. Besonders mit einem LEIHFAHRRAD. Oder Sie fahren einfach Rikscha. Zum Beispiel mit dem Hauptstadtpiloten oder einem freundlichen Fahrer von Berlin Rikscha Tours.

 

Dieser Beitrag wurde unter Tagebuch abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.