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Mutige Menschen braucht das Land

Napoleon im Krankenhaus. Foto: Gerd Engelsmann

Vor vielen, vielen Jahren schrieb eine verbitterte Kollegin in der TAZ: „Rikschafahrer hätten alle einen an der Waffel.“ Das ist eine steile These, die meines Erachtens am meisten für sie selbst spricht. Tatsache ist aber, dass die guten Rikschafahrer/innen sehr lebendig sind und das Smartphone in Punkto Informationen und Entertainment bei Weitem überbieten können. Nur wenige wissen überhaupt nicht Bescheid über unsere Stadt, machen nur Taxifahrten, erzählen nur Blödsinn oder können sich nicht benehmen.

Die ehrlichen Fahrer/innen stehen zu ihrer Arbeit, müssen nichts erfinden und bieten Ihnen ein spaßiges Erlebnis an der frischen Luft und eine wunderbare Perspektive auf unsere Stadt. Und dies tun sie so gut sie eben können und jede/r auf seine Art.

Kommt aber dann ein unachtsamer Autofahrer/in daher, rammt die Rikscha von hinten und haut dann ab, ist es schnell vorbei mit der Lebendigkeit. So hatte NAPOLEON sehr großes Glück diesen Unfall überhaupt überlebt zu haben. Nur mit der Arbeit wird es wohl in diesem Jahr nichts mehr werden. Obwohl es sich bei dem Unfallfahrzeug angeblich um ein Mietwagen handeln soll, bin ich sehr gespannt auf die Arbeit der Berliner Polizei. Da die Berliner und auch ich selbst so einige Erfahrungen in Punkto Manipulation der Ermittlungsarbeit dieser Behörde gemacht haben (Hey Matthias 😉 ), wäre ich überhaupt nicht verwundert wenn der betreffende Fahrer nicht ermittelt und auch nicht bestraft werden würde. Mit der Schuld darf der Autofahrer alleine klar kommen. Genau wie Napoleon mit seinem gebrochenen Schulterblatt und den Schmerzen. Wir bleiben dran…

Im Namen der Kollegen/innen wünsche ich Napoleon und Kirsten alles Gute und eine schnelle Genesung!

Rikscha fahren – (fast) immer ein besonderes Vergnügen.

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