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Frau T. reist mit Vergnügen durch die Welt

Ich könnte an dieser Stelle schreiben, wie es in der Welt aussieht mit frischem Trinkwasser. Dies ist dem politisch interessierten Menschen aber durchaus bekannt. Ich könnte auch schicke Reisetipps geben wo es in der Welt am Schönsten ist (war), um zu zeigen wie toll mein Leben ist und dies anschließend auch noch öffentlich kundzutun. Zu meinem Leben gehören jedoch keine gestylten Restaurants oder irgendwelche tollen Hotelzimmer nebst SPA-Bereich. Für mich gehören eher Achtsamkeit und Dankbarkeit für die kleinsten Dinge zu den heilbringensten Dingen im Leben.  So auch sauberes Wasser aus der Leistung. Auch wenn ich seit einigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen das Berliner Trinkwasser verschmähe und lieber Quellwasser kaufe, kann ich doch unser heimisches Wasser durchaus empfehlen. Es ist ein (noch) bezahlbares, gut kontrolliertes Lebensquell. Ein Luxus der nicht selbstverständlich ist auf unserer kaputten Erde.

Seit letztem Jahr läuft das Projekt „Refill“. Deutschlandweit beteiligen sich über 1.600 Geschäfte daran. An dem blauen Zeichen an den Geschäften und auf dieser Karte können sie Geschäfte finden/erkennen, die bereit sind ihre leere Wasserflasche kostenfrei aufzufüllen. So vermeiden Sie zwar nur ein klitzekleines Bisschen unnötigen Plastikmüll, aber Sie boykottieren damit auch die miesen Geschäfte der weltweit agierenden Konzerne, die – trotz dem Grundrecht auf Wasser – mit diesem überlebenswichtigen Nahrungsmittel rücksichtslose Geschäfte betreiben. Die wenigen Orte wo dies möglich ist, zeigen uns deutlich die große Macht der Industrie.

Vielleicht denken Sie auch bei ihrer nächsten (Fern-)reise an ihre eigene Ökö-Billanz und daran, dass in den meisten armen Ländern die gebrauchten Flaschen in der OFF-SEASON einfach VERBRANNT werden oder im Meer landen.  Und bestenfalls reisen Sie auch nicht mehr mit dem Flieger auf Teufel komm raus gedankenlos durch die Weltgeschichte und konsumieren diese als gäbe es kein Morgen. Die meisten „Paradiese“ sind ohnehin schon längst keine Reise mehr wert, da vollkommen verdreckt und überlaufen.

Fazit: Warum in die Ferne schweifen, wenn die Uckermark liegt so nahe!

Rikscha fahren – DIE ökologische Alternative!

Austellung bis Ende August

 

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