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Hauptbahnhof olé

Wölfe am Bahnhof

Kommt der werte Leser am Hauptbahnhof an, so ist er oft überfordert mit den vielen Einflüssen, den Geschäften und Menschen. Vor allem mit dem Finden des Weges. Beide Seiten des Gebäudes sehen genau gleich aus und deutliche Hinweisschilder wo sich was befindet fehlen komplett. So irrt der Passagier hilflos umher auf der Suche nach dem richtigen Ausgang.

Oder aber man/frau wartet auf den Anschlusszug. Nur gibt es dafür überhaupt keinen Raum. Für Raucher befindet sich die Wartezone vor einer der beiden Eingänge an den dort befindlichen stylischen Aschenbechern, welche stets qualmen und einen beißenden Gestank verbreiten. Als Unterhaltung gibt es zahlreiche Bettler die versuchen einem Geld für eine Obdachlosenzeitung, Hilfsprojekte oder einfach nur für Stoff aus der Tasche zu ziehen. Gerne brüllen sie sich dabei auch gegenseitg an.

In dieser Athmosphäre ist es dann auch kein Wunder, dass die ohnehin überforderten Reisenden Hals über Kopf in alte Muster fallen und so schnell wie möglich die Flucht ergreifen, ohne überhaupt unsere Rikschas vor der Türe wahrzunehmen. Sie steigen schnell in das althergebrachte Taxi oder laufen zu Fuß in Richtung Regierungsviertel. Was immer sie dort auch suchen. Einen Ort zum SEIN und zum ANKOMMEN werden sie auch dort nicht finden. Zu diesem Thema gab es heute einen wunderbaren Artikel von einer meiner Lieblingsautoren Barbara Weitzel.

Ankommen!

Vielleicht denken Sie beim nächsten Berlinbesuch doch einmal über die Möglichkeit nach, die Ankunft sehr entspannt in einer Rikscha zu verbringen. Nach stundenlanger Klimaanlagenluft im ICE wird die frische Luft in der Rikscha besonders genussvoll empfunden. UND: Raucher dürfen sogar rauchen. 😉

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