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Wer den Pfennig nicht ehrt…

Seit Ewigkeiten wurden Rohstoffe wie Glas, Papier oder Eisen gesammelt. Als Kind im Westen bedeutete der Weg zum Schrottplatz ein kleines Zusatztaschengeld.

Seit 2003 gibt es den Pfand auf Einwegflaschen. Dadurch – und durch die zunehmende Verarmung der Bevölkerung – ist in Berlin ein ganzer Berufszweig entstanden, den auch unsere Besucher deutlich wahrnehmen können, wenn der Fokus offen dafür ist. Gerade die Unwissenheit der ausländischen Touristen beschert den Flaschensammlern reiche Beute in der Innenstadt.

Nun haben sich die Bierbrauer und zahlreichen Getränkefirmen überlegt auch diesem Berufszweig eine Lohnerhöhung zuzugestehen. Das Pfandgeld für Bierflaschen und Bierkästen soll deutlich erhöht werden.

Jetzt müssen nur noch unsere Volksvertreter ihren Segen dazu geben und schon könnte die Lohnerhöhung realisiert werden.

Wieder ein wichtiger Schritt in Richtung soziale Gerechtigkeit!

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