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„Man lebt nur einmal“,

Foto: Wikipedia „Vampir“ von Ernst Stöhr

sagte die Influencerin Frau Ochsenknecht im letzten Kölner Treff auf die Frage warum sie im kommenden Sommer mit ihrer Mutter in Anbetracht der Umweltverschmutzung ausgerechnet eine Kreuzfahrt machen würde. Dazu führte sie weiter aus, „dass es ein bedeutendes Fest von drei Generationen sei und dieses in einem angemessenem Rahmen gefeiert werden soll“. Ja, so hat jeder seine persönliche Ausrede warum er/sie eben NICHT verzichten kann oder möchte. Der zustimmende Beifall im Studio für diese Aussage zeigte alles über die Gedankenlosigkeit, den Egoismus und die mangelnde Bereitschaft der breiten Masse etwas für die nachfolgenden Generationen zu tun – oder eben nicht zu tun. Sibylle Berg formulierte es gerade eben so: „Oder man träumt im Netz, Strände und Reisen zu suchen um sich dann dort Nahrung von einem sich selbst ausbeutenden Servicemitarbeiter bringen zu lassen und sich reich zu fühlen, wenn man Trinkgeld verteilt.“ Fazit:

Man lebt nur einmal. Nach mir die Sinnflut. Wörtlich gesprochen.

Da rate ich den frisch oscarprämierten Film „Parasite“ anzuschauen! Dieser Film zeichnet ein wunderbares Bild zwischen OBEN und UNTEN; zwischen Villa und Slum. Und er zeigt auch sehr gut die Dekadenz und Oberflächlichkeit in mancher Oberschicht. Frei nach dem Motto: „Finde den Eindringling“.

Aber vorher ist erstmal die Berlinale. Hier geht es zum Programm.

And the winner comes – like 2015 from Iran:

Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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