Mit 74 Jahren fängt das Leben erst an

Quelle: RBB Screenshot

Die „Reporterlegende“ Reporter Ulli Zelle kann es auch im weit fortgeschrittenen Alter nicht lassen, sich tagtäglich den Zuschauern in der Berliner Abendschau anzubiedern.  Nun ist er auch noch zum Double von Willy Schwabe mutiert und sagt, nicht am Montagabend, sondern sogar am Samstagabend die alten „Schätze“ aus dem Archiv an. Wenn auch nicht annähernd so kreativ wie das Original. Noch gruseliger als heute, wurde es damals nur nach dem Montagsfilm auf DDR I.

So versucht der RBB offensichtlich Kosten zu sparen und richtig schlechte Filme durch seinen vorherigen Auftritt aufzuwerten. Ob Herr Zelle knapp bei Kasse,  Arbeit sein einziger Lebensinhalt ist und der RBB keinen jungen Nachwuchs oder einfach keinen frischen Wind in den heiligen Hallen mag, weiß ich nicht. Eines aber ist gewiss: Mit dieser Art Programmgestaltung und Moderationen aus den 1980ern wird man altersbedingt nicht mehr lange die letzten verblieben Rentner aus Ostdeutschland und West-Berlin aus der Rumpelkammer hervor holen.

Also weiterhin alte Strukturen und Champagner für gestandene Mitarbeiter und Gummibärchen für die Zuschauer.

 

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