Tagebuch

Der Schmetterling oder der erste Schritt

Echtner, CC BY-SA 3.0

Heute wachte ich mit einem Radiobeitrag auf und hörte als erstes an diesem Tag den Schluss eines Beitrags auf Deutschlandradio Kultur der da lautete: „Sklaverei beenden ist Gottesdienst“. Darin wurde ein schönes Bild gezeichnet über die Wirksamkeit ein Vorbild zu sein; des Voranschreitens. Dort hieß es: Tun Sie etwas gegen Sklaverei. Achten Sie z.B. beim Einkaufen auf die Herkunft ihrer Produkte. Fangen Sie an. Irgendwo mit einer Sache. Bei der Schokolade, den Bananen oder dem Fleisch. Und dann fragen Sie vielleicht ihre Freunde warum Sie dies tun. Und dann fangen diese Menschen vielleicht auch an darüber nachzudenken. Vielleicht beim Kauf von T-Shirts oder dem Holz für den Sarg der verstorbenen Großmutter. Und so kommt eine Veränderung in Bewegung. Und zwar ein positive Veränderung. Das ist – gerade in Zeiten wo wir um die Freiheit ohne Masken und für Partys kämpfen – mal eine ganz andere Perspektive. Die Chance zum Nachdenken in dieser Pandemie.

Erinnern Sie sich noch an die Krokodilstränen die unsere Regierung bei der Pleite von „Schlecker“ geweint hat? Die ausschließlich armen Frauen, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten? Es waren jedoch Arbeitsplätze die so schlecht bezahlt worden sind, dass oft eine Aufstockung vom Jobcenter nötig wurde. Diese Frauen wurden fernab jeder fairen Bezahlung ausgebeutet und arbeiteten unter katastrophalen Arbeitsbedingungen. Die Frauen bekamen sogar einen eigenen Namen: „Schleckerfrauen“! Diese Arbeitsplätze zu beweinen ist der Anfang von Sklaverei. Sogar die arbeitslos geworden Frauen heulten mit den Wölfen. Wenn dass keine perfekte Abhändigkeit war…

War. Gott sei dank.

Also: Fangen Sie an!

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