Tagebuch

Aktuelles von den Berliner Straßen und Plätzen vom Rikscha-Piloten.

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    Kudamm

    Gestern traf ich einen Menschen aus alten Kudamm-Tagen. Tommy war der Geschäftsführer von ZIP Records – DEM Schallplattenladen Berlins. Später arbeitete er bei WOM. Wer kennt diesen Laden noch? Wir unterhielten uns zwar nur kurz, waren uns aber sofort einig, dass sich unsere Welt sehr zum Nachteil verändert hätte. Und dass wir das Glück gehabt hätten in einer Zeit des Wachstums, der Berlinzulage und einer einigermaßen zivilisierten Gesellschaft gelebt und gearbeitet zu haben. Und wir waren uns auch einig, dass es viele falsche Vorbilder gibt in diesen Tagen. Dann steig Tommy in der M19, winkte mir freundlich zu und ging seiner Wege. Gott beschütze Thomas und die Unseren die diese…

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    Nette Menschen braucht das Land

    Guten Abend Herr Hellebrand, im Nachgang zu unserem sehr netten Kennenlernen auf der Tiergartenstraße am vergangenen Donnerstag wollten meine Tochter, ich und Mr. Big uns ganz kurz bei Ihnen auf diesem Wege melden: Es hat uns sehr gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen und wir haben es sehr geschätzt, dass Sie uns so nett zur Seite gestanden haben, obwohl Sie wussten, dass Sie mit uns zu diesem Zeitpunkt kein Geschäft machen konnten, da wir zu Fuß an den Wittenberg Platz über den „Großen Weg“ gehen wollten. Dank Ihrer Hilfe und Ihrem Tiergartenplan ist es uns auch gelungen, ohne uns zu verirren unser Ziel zu erreichen. Herzlichen Dank nochmals! Ohne Umschweife können…

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    Mutige Menschen braucht das Land

    Vor vielen, vielen Jahren schrieb eine verbitterte Kollegin in der TAZ: „Rikschafahrer hätten alle einen an der Waffel.“ Das ist eine steile These, die meines Erachtens am meisten für sie selbst spricht. Tatsache ist aber, dass die guten Rikschafahrer/innen sehr lebendig sind und das Smartphone in Punkto Informationen und Entertainment bei Weitem überbieten können. Nur wenige wissen überhaupt nicht Bescheid über unsere Stadt, machen nur Taxifahrten, erzählen nur Blödsinn oder können sich nicht benehmen. Die ehrlichen Fahrer/innen stehen zu ihrer Arbeit, müssen nichts erfinden und bieten Ihnen ein spaßiges Erlebnis an der frischen Luft und eine wunderbare Perspektive auf unsere Stadt. Und dies tun sie so gut sie eben können…

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    Lethargie im Hansaviertel

    Manchmal irren kleine Gruppen von Touristen in meiner Wohngegend umher. Meistens sind es Italiener, die in ihrem Reiseführer vom berühmten Hansaviertel gelesen haben. Hier angekommen staunen sie dann nicht schlecht wie langweilig es hier ist. Außer dem Baumkuchencafe an der Ecke mit Dampferanlegestelle und einer Currybude (beide leben bestens von den Touris!) gibt hier aber auch überhaupt nichts Interessantes zu entdecken. Es sei denn, man wohnt hier. Dann erschließen sich manche Dinge besser. Zu scheinbar festgelegten Zeite sitzen auf meinem Hinterhof einige Mieter mit Thermokaffeebechern und/oder Bierflaschen auf billigen Plastikstühlen an einem Tisch mit einer bunten Plastikdecke und schimpfen über die Ausländer, die Regierung, oder über Irgendetwas anderes. Besserwissen – des Berliners…

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    Volksbühne Berlin

    Der Senat von Berlin hat beschlossen wieder eine Legende Berlins sterben zu lassen. Am Sonntag wird zum letzten Mal ein Marthaler Stück an der VB gegeben. Dann ist die spannenste Epoche dieses Theaters Geschichte. Nach der Sommerpause folgt – folgerichtig für diese Zeit – eine Kommerzbühne. Das Ensemble und die Familie waren entsetzt. Die Berliner ebenso. Frank macht weiter und geht zum BE. Danke an alle Mitstreiter.   Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Rolling Stones doch in Berlin

    Pssst! Wie gemunkelt wird, wird das 1969 vom RIAS angekündigte Konzert der Stones auf dem Dach des Springer Hochhauses in diesem Jahr – 48 Jahre später als geplant – doch noch stattfinden. Es wird wieder ein GEIHEIMKONZERT sein. „Und weil sie nun zig- Millionäre sind und weil es ihnen so großen Spaß macht, spielen sie dort für umsonst…“ Spät, aber nicht zu spät! Rock ´n Roll? 1969 Tickets (1.275€) Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Jaki Liebezeit

    Bevor ich mich der New Wave Pop Musik hingab, gab es durchaus einige Vorbilder, welche mich prägten und auch später in der Band inspirierten. Ganz vorne dabei waren CAN und NEU. Nun ist ein Musiker aus dieser Zeit von uns gegangen. And you’re just another hero riding through the night Riding through the city Honey went to Norway, to Norway And you’re just another hero riding through the night Riding through the city, trying to lose your mind Oh, another hero, another hero And you’re just another hero trying to lose your mind Riding through the city, trying to lose your mind Your Honey went to Norway, hero, hero And…

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    Tempo, Tempo

    Wer in einer Großstadt wie Berlin lebt, begibt sich in ein System, welches sich ständig aber so schleichend und defus verändert, so dass man es kaum bemerkt. Jeder der aus dem Urlaub zurück in unsere Stadt kommt kennt dieses Gefühl, dass es hier eigentlich viel zu stressig und die Luft viel zu schmutzig ist. Aber dann passt man sich unmerklich ziemlich schnell und wieder an, und vergessen ist der Unterschied. Neulich antwortete ein Mann in einem Interview auf die Frage was er mit einem Millionengewinn machen würde: „Irgendwo auf der Welt leben wo es schön ist.“ Auf Nachfrage wo dies sein könnte, sagte er: “ Egal. Irgendwo. Nur nicht in…

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    Heilig Abend im Orient

    Anthony de Mello erzählt folgende Geschichte: Es war einmal eine gläubige und fromme Frau, die Gott liebte. Jeden Morgen ging sie in die Kirche. Unterwegs riefen ihr die Kinder zu, Bettler sprachen sie an, aber sie war so in sich versunken, dass sie nichts wahrnahm. Eines Tages ging sie wie immer die Straße hinab und erreichte gerade rechtzeitig zum Gottesdienst die Kirche. Sie versuchte, die Tür aufzudrücken, doch vergebens. Sie versuchte es heftiger, aber die Tür blieb verschlossen. Der Gedanke, dass sie zum ersten Mal in all den Jahren den Gottesdienst versäumen würde, bedrückte sie. Ratlos blickte sie auf und sah genau vor ihrem Gesicht einen Zettel an der Tür.…

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    Schicksal

    Als Stadtführer sind sich die meisten Menschen bewusst, dass wir uns ständig in der Nähe von potentiellen Anschlagszielen aufhalten. Ob am KaDeWe, am Brandenburger Tor, am Alexanderplatz oder am Hauptbahnhof. Leider ist eine vermeintlich ständige Bedrohung so in unsere Köpfe gehämmert worden, dass sogar ich angefangen habe, meine Augen offenhalten und mich nach Merkwürdigkeiten umzusehen. Das erschent mir noch immer sehr viel sicherer, als mich auf die Fähigkeiten der Polizei oder der Behörden zu verlassen, denn: Hier der Nachtrag vom 23. Januar 2017 – Quelle Tagesspiegel (kleine Meldung) „Amri war mehrfach in der Moschee in Moabit, auch kurz vor dem Anschlag. In der Moschee „Fussilet 33“ in der Perleberger Straße…

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    Langweiliges Berlin

    Aus Allerheiligen wird Halloween, aus Raider Twix. Aus den historischen „Terrassen am Zoo“ im 1. Stock des Bahnhofs – welch ein Wunder – „Mc Donalds“. Nach fast 10 Jahren des Leerstands hat nun derjenige den Zuschlag bekommen, der gesellschaftlich und politisch der heutigen, globalen Welt entspricht. Nicht, dass ich mir das spießige und überteuerte Restaurant der alten Zeit (Wiener Würstchen  mit Kartoffelsalat aus dem Eimer; draußen nur Kännchen)  zurück gewünscht hätte, aber ein bisschen mehr Innovation und Wagemut von der Bahn AG an dieser Stelle hätte ich schon gewünscht – keinesfalls erwartet. Das romantische Flair des Lesser-Ury-Bogens am Savignyplatz wurde bereits vollständig zerstört. Die Bahn AG hatte vor 2 Jahren…

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    Like a rolling stone

    Während in den USA ein dickes, unerzogenes Kind den Untergang des Landes beschwört und nur er diesen als Präsident angeblich gerne verhindern kann, erhält im guten, alten Europa ein anderer, weltbekannter Amerikaner den Literaturnobelpreis und ist damit der erste Musiker, der es in diese Kategorie geschafft hat. Das lässt hoffen. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    König von Deutschland

              Am Ende des Wahlkampfes hat sich die Agentur SEIRING  eine besondere und wirklich gelungene Aktion ausgedacht und damit den Vogel abgeschossen. Man nimmt diese gelungenen Karikaturen erst beim zweiten Blick als solche wahr, denn sie fallen kaum auf zwischen dem ganzen anderen Schwachsinn. Herrlich! Allerdings hat diese Aktion einen wirklich ernsten Hintergrund. Ein Kinderhospiz in Frankfurt benötigt dringend Spenden, um weiterarbeiten zu können. Also bitte: Löwenkinder Ach ja, Rio ist auch schon 20 Jahre tot. Auch mit seinem frühen Tod hat er hat wohl Geschichte gemacht…Immerhin ein Schloss für einen toten König wird schon gebaut. Wer hat – der hat.   Rikscha fahren – immer…

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    Maybe Bag

    Das Foto zeigt das berühmte Einkaufsnetz der Bürger in diesem Land, das s.g. „Maybe Bag“. Ein Einkaufsnetz, was in der Tasche keinen Platz beanspruchte, und immer zur Hand war, falle es etwas zu ergattern gab. Zur Not konnte man damit aber auch schon mal eine Kommode oder den betrunkenen Ehemann transportieren. So stabil war das Material. Jetzt ist aber eine wirkliche Menschenverachterin gestorben. Bis zum Ende ihres Lebens meinte sie, die DDR wäre ein vorbildlicher Rechtsstaat gewesen. Nun hat der Teufel ihre Seele geholt. Endlich! Wer sich von den Methoden der Stasi im System DDR ein Bild machen möchte, dem empfehle ich den Besuch des alten Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen. Dort…

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    Seit gestern 9:00 Uhr ist Frühling im Tiergarten

    Spüren Sie es auch? Die Vögel zwitschern und die Luft duftet nach Erde. Der Kuckuck klopft an den Baum. Frieden. So fühlt sich Frühling an. Zartes Blau erblüht neben der ehemaligen Siegesallee. Wenn Sie mit (m)einer Rikscha durch den erwachenden, farbenfrohen Tiergarten fahren, könnte es passieren, dass Sie vom Sowjetischen Ehrenmal zum Potsdamer Platz fahren ohne zu bemerken, dass Sie gerade im Begriff sind eben diese alte, blau blühende Siegesallee entlang zu fahren. Dort waren zwischen 1895 und 1901 im Auftrag Kaiser Wilhelms II. 32 Standbilder aufgestellt worden. Von Teilen der Berliner Bevölkerung als „Puppenallee“ belächelt, weil sie die glorifizierende Darstellung der Hohenzollernherrscher zu Recht als etwas übertrieben empfanden. Im…

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    Reiselust im Rikschaland

    Wer eine Reise tut, der kann was erleben. Wer an diesem Wochenende nach Berlin kommt, darf sehen wie tausende Menschen am HALBMARATHON teilnehmen. Wie immer schickt der Wettergott bestes Wetter dafür. Die Strecke führt zunächst geradeaus nach Westen über die alte Ost-West-Straße „Paris – Moskau“ und vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten unserer Stadt bis zum Schloss Charlottenburg. Der Rückweg ist nach dem Kurfürstendamm nicht mehr ganz so prominent. Am besten Sie gehen an diesem Tag zu Fuß oder fahren mit der Rikscha. Dann haben Sie keine Probleme mit den Absperrungen. Hier sehen Sie den Streckenverlauf. Aber vorher gab es heute erst einmal eine Kissenschlacht am Brandenburger Tor. Rikscha, Rikschafahrten, Rikschatouren…

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    Hertha BSC klingt…

    Nachdem nun alle Stars wieder weg sind, ist der Alltag in Berlin eingezogen. Im folgenden Film sieht unsere Stadt wirklich „glänzend“ aus. Alles klingt gut, ist bunt und blitzblank. Also dann: HA HO HE … Pokalfinale! Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.      

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    Klimaflüchtling

    Während in Paris über die Rettung der Welt gesprochen wird, geht diese in der Realität bereits unter. Offiziell gibt es noch keine Klimaflüchtlinge. Aber wenn es dann bald vermehrt nötig werden wird vor dem Wetter zu fliehen, werden diese Menschen dann hier als Flüchtlinge anerkannt werden? „Wo die Welt gerade untergeht“ „Wo Hoffnung ist“ Aber: Rikscha fahren ist immer ein Vergnügen.

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    Sezession 08/15

    Heute wurde bekannt, dass sich SPANDAU von Berlin separieren möchte. Der Bezirk ist nicht länger gewillt, sich dem Diktat des Berliner Senats zu unterwerfen und pocht erneut auf seine kommunale Selbstständigkeit. Damit würden die alten Grenzen vor der Eingemeindung 1920 wieder hergestellt. Um die Autonomie von Spandau und die unkontrollierte Einwanderung von Berlinern zu garantieren sind Grenzkontrollen an den 3 Zufahrtsstraßen und die Errichtung von Zäunen und Mauern vorgesehen. An der Zitadelle wird die Zugbrücke über dem Wassergraben wieder in Betrieb genommen… Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Mit der Rikscha durch die Stadt

      Wenn Sie die Marl-Marx-Allee mit offenen Augen entlang gehen, können Sie noch einige Zeugen der alten Zeit entdecken. Der Charme aber auch der Verfall und manche Armseeligkeit sind dort zu sehen. Auch im Westen kann man an so mancher Straßenecke den Zahn der Zeit erkennen. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Schneckenrennen

    Steigt man aus der Rikscha aus und verlangsamt das Tempo noch einmal drastisch, so wird auch der Blick auf die Gesetze der Natur geschärft. Zuerst sah ich, dass die Gartenkunst der Kollegin Barbara jetzt erst vollkommen ist. Anschließend konnte ich ein Schneckenwettrennen an der Wand vom Schloss Bellevue beObAchten. Als wir dann vom Anhalter Bahnhof in den Park am Gleisdreieck – das alte Rangiergelände des Anhalter Bahnhofs und des Potsdamer Güterbahnhofs – liefen, entdeckten wir so manches Juwel, was hinter Zäunen offen oder auch versteckt die Zeit gesegnet hatte. Ein wunderbarer Spaziergang zu einer wunderbaren Herbstzeit. Aber sehen Sie selbst:        

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    Rikschafahrer bekommen keinen Herzinfarkt

    Pünktlich zum Ende des Sommers ziehen hin und wieder Nebelschwaden auf und verklären so manche Motive zu romantischen Bildern. So steht dann am Morgen das Bettenhaus der Charité wie eine weithin sichtbare, eher gruselige Kriegsruine mitten in Berlin. Die Sanierungsarbeiten sollen aber bis 2016 abgeschlossen sein und mit 220 Mio. € im Kosten- und Zeitrahmen bleiben. Dann zieht auch wieder die Kardiologische Abteilung zurück in den 7. Stock des Hauses und wird Leben retten. Fachlich ist dieses Haus eines der renommiertesten Häuser in Europa und unbedingt zu empfehlen. Aber auch das Pflegepersonal der Station ist redlich bemüht gute Arbeit zu leisten. Fragt man nach einer Zeitung, danach gewaschen zu werden,…

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    Rechtsruck in Europa ?

    Der Rikschafahrer berichtet: Die Idee für die Stolpersteine wurde 1996 geboren. Die ersten Steine wurden in der Kreuzberger Oranienstraße verlegt. Unterdessen liegen weit über 5.000 Steine in Berlin und über 45.000 Steine in ganz Europa. Die aktuellen Steine in Tiergarten erinnern an die Deportation einer Familie mit 9 Kindern nach Auschwitz im Jahre 1942. An der Stelle des ehemaligen Wohnhauses dieser Menschen wurde in diesen Tagen am Hansaplatz an dieses grausame Verbrechen erinnert. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass das Hansaviertel in Berlin den höchsten Anteil an jüdischen Mitbewohnern besaß und als erster Wohnbereich als „Judenfrei“ gemeldet wurde. Im Krieg wurde dann das gesamte Viertel fast vollständig zerstört. Die…

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    Neuwahlen

    Unverzüglich nach den Bundestagswahlen wurde beschlossen, einige Dinge mit sofortiger Wirkung zu ändern. So zum Beispiel ist Autofahren in Berlin zeitweise verboten, um den krank machenden Lärm- und Stresspegel zu reduzieren. Wir erinnern uns dabei auch an die Ölkrise in den 1970 ér Jahren und die Bilder von den leeren Autobahnen. Jede Krise hat aber wohl auch ihr Gutes. Damals wie Heute sind neue Freiräume entstanden. Parkplätze werden zu Grünflächen und Autostraßen, ja sogar ganze Flughäfen werden als Lebensräume genutzt. Hochzeitspaare tanzen auf den Straßen von Berlin und die Menschen genießen die Nähe zueinander und die Stille in der Stadt. Kein Bus überrollt einen. 😉 Die Rikschafahrer genießen all´dies ganz…

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    Liebevoll

    Auch wenn es am Hauptbahnhof eher hektisch zugeht und die Menschen dort oft lieblos agieren, gibt es doch gleich um die Ecke auch Menschen die sich auch um anderes kümmern als nur um sich selbst. Ein wunderbares Beispiel steht am Spreeufer, wo sich eine Anwohnerin um die wilde Natur gekümmert hat, damit diese Pracht so lange wie möglich erhalten bleibt. Solche kleinen Freuden erleben Sie nur per Rikscha und nur mit dem Hauptstadtpiloten. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Heimkommen

    Heimkommen von Janne Stolz Ich bin so unendlich müde. Immer diese langen, anstrengenden Arbeitstage, puh! Und diese drückende Hitze; selbst in der Nacht ist die Stadt noch so heiß, wie ein Backofen. Wenn es doch nur endlich regnen würde. Mühsam schleppe ich mich durch die spärlich erleuchteten Straßen, ignoriere den Lärm des Verkehrs um mich herum. Meine Beine sind schwer, der Rücken tut weh, es ist eine Quälerei. Aber von nichts kommt halt nichts. Zum Glück ist es nicht mehr weit nach Hause. Hunger habe ich auch, mächtig sogar. Was es wohl zu Essen gibt? Ich biege in meine Straße ein. Von hier kann ich das Haus schon sehen. Es…

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    Kleine Dinge

    Nach der hektischen Berlinale ist nun ist der Winter doch noch einmal zurückgekehrt. Es ist wieder kalt geworden in Berlin. Hoffentlich zum letzten Mal vor dem Frühling. Wenn man aufmerksam durch die Stadt geht und die Augen offen hält, sieht man hier und da kleine Wunder der Liebe und der Dankbarkeit. Ob sich nun die Natur ihren Weg bahnt oder Menschen freundliche Botschaften im öffentlichen Raum hinterlassen. Langsam kommen wieder Gefühle ins Spiel. Die Stars und Möchtegernstars, die Geschäftemacher, die Kritiker und die Wichtigtuer sind weitergezogen – auch die meisten freundlichen Filmfans. Alle haben Platz gemacht für das ganz normale Leben in unserer Stadt. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.…

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    Nicht an einem Tag erbaut

    Gestern bin ich mit meiner Freundin seit längerem einmal wieder mit dem Auto durch die Stadt gefahren. Kreuz und Quer. Ich liebe es an einem verschlafenen Sonntag die leeren Straßen zu genießen. Leider war es mit dem Genuss nicht soweit her. Der Zustand unsere Straßen ist erbärmlich. Durchgehend sind riesige Löcher allüberall. Man rumpelt und pumpelt über den Asphalt wie über einen Acker. Rund um den Hauptbahnhof sieht es auch wie auf einem fremden Planeten und die seit Jahren andauernden Verkehrseinschränkungen scheinen für die Ewigkeit gemacht zu sein. Auch sonst herrscht in der Stadt eher das Bild einer Dauerbaustelle. Alles macht den Eindruck eines großen Durchführungs-Staus. Der Stillstand des leidigen…

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    Nach dem Spiel

    Die EM ist vorbei und nun rücken auch wieder andere Themen in den Vordergrund. Nach über 8.ooo Blitzen am Nachthimmel scheint die Atmosphäre geklärt zu sein und weniger spektakuläre Bilder haben wieder ein Chance auf Beachtung. Die Härte des Wettbewerbs weicht der Kunst und der Poesie… Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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