• Tagebuch

    Saisonende

    Aber auch ein Jahr voller Nachdenklichkeiten geht zu Ende. Nachdenken über die Lokal- und Weltpolitik, die erneuten Kriege, und das eigene Verhalten. Habe ich mich so verhalten, dass ich die Ressourcen der Erde nicht über die Maßen beansprucht habe? War ich freundlich zu meinen Mitmenschen? Verhalte ich mich wirklich sozial? Bald kommt die Weihnachtszeit. Der immer wiederkehrende Konsum. Die verlogenste Zeit der Nächstenliebe des christlichen Abendlandes. In diesem Sinn. Frohe Weihnachten und einen guten Flug! „Oh my God!“ Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

  • Tagebuch

    Wer ist hier bescheuert?

    Nachdem nun ein gewisser Herr Scheuer die Gehwege zu Spielplätzen mit gefährlichen Gegenständen umgewidmet hat, kommen nun weitere Ideen, deren Umsetzung nicht gelingen wird. Die Androhung von höheren Strafen für alles Mögliche wird nichts bewirken, weil es niemanden gibt der dies kontrolliert. Man muss schon sehr naiv sein um ernsthaft zu glauben, dass höhere Strafen Menschen in ihrem Verhalten ändern wird. Die neuen E-Roller jedenfalls darf man ab 14 Jahren fahren und muss (nach dem Gesetz!) die Fahrbahn oder den Radweg benutzen, was niemand tut. Damit würde Herr Scheuer motorisierte 14 Jährige ohne Führerschein und Helm schutzlos in den Berliner Autoverkehr zwingen. Dort Gnade ihnen Gott. Ob diese realitäts- und…

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    Hauptbahnhof olé

    Kommt der werte Leser am Hauptbahnhof an, so ist er oft überfordert mit den vielen Einflüssen, den Geschäften und Menschen. Vor allem mit dem Finden des Weges. Beide Seiten des Gebäudes sehen genau gleich aus und deutliche Hinweisschilder wo sich was befindet fehlen komplett. So irrt der Passagier hilflos umher auf der Suche nach dem richtigen Ausgang. Oder aber man/frau wartet auf den Anschlusszug. Nur gibt es dafür überhaupt keinen Raum. Für Raucher befindet sich die Wartezone vor einer der beiden Eingänge an den dort befindlichen stylischen Aschenbechern, welche stets qualmen und einen beißenden Gestank verbreiten. Als Unterhaltung gibt es zahlreiche Bettler die versuchen einem Geld für eine Obdachlosenzeitung, Hilfsprojekte…

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    Rikschafahrer bekommen keinen Herzinfarkt

    Pünktlich zum Ende des Sommers ziehen hin und wieder Nebelschwaden auf und verklären so manche Motive zu romantischen Bildern. So steht dann am Morgen das Bettenhaus der Charité wie eine weithin sichtbare, eher gruselige Kriegsruine mitten in Berlin. Die Sanierungsarbeiten sollen aber bis 2016 abgeschlossen sein und mit 220 Mio. € im Kosten- und Zeitrahmen bleiben. Dann zieht auch wieder die Kardiologische Abteilung zurück in den 7. Stock des Hauses und wird Leben retten. Fachlich ist dieses Haus eines der renommiertesten Häuser in Europa und unbedingt zu empfehlen. Aber auch das Pflegepersonal der Station ist redlich bemüht gute Arbeit zu leisten. Fragt man nach einer Zeitung, danach gewaschen zu werden,…

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