• Tagebuch

    Der Schmetterling oder der erste Schritt

    Heute wachte ich mit einem Radiobeitrag auf und hörte als erstes an diesem Tag den Schluss eines Beitrags auf Deutschlandradio Kultur der da lautete: „Sklaverei beenden ist Gottesdienst“. Darin wurde ein schönes Bild gezeichnet über die Wirksamkeit ein Vorbild zu sein; des Voranschreitens. Dort hieß es: Tun Sie etwas gegen Sklaverei. Achten Sie z.B. beim Einkaufen auf die Herkunft ihrer Produkte. Fangen Sie an. Irgendwo mit einer Sache. Bei der Schokolade, den Bananen oder dem Fleisch. Und dann fragen Sie vielleicht ihre Freunde warum Sie dies tun. Und dann fangen diese Menschen vielleicht auch an darüber nachzudenken. Vielleicht beim Kauf von T-Shirts oder dem Holz für den Sarg der verstorbenen…

  • Tagebuch

    Menschen im Hotel

    Berlin war schon immer ein Ort für Geschichten in den besten Hotels. Zahlreiche Filme zeugen von der großartigen Filmgeschichte unserer Stadt. Die größten Weltstars spielten in den Verfilmungen des Romans „Menschen im Hotel“ von Vicki Baum der 1929 erschien. Uraufführung des Bühnenstücks war im Januar 1930 im Theater am Nollendorfplatz. Den Wandel der Zeiten können Sie sehr schön gerade an den verschiedenen Nutzungen dieses altehrwürdigen Hauses ablesen. Den größsten Schritt in die Zukunft hat nun das alte/neue ADLON am Pariser Platz gewagt. Dort werden Sie von einen Prototypen eines Hubots empfangen. Er ist der alten Zeit nachempfunden und wurde mit den allerbesten, internationalen Umgangsformen programmiert. So sputet er in alter…

  • Tagebuch

    Moral II: Ehrlich währt am längsten?

    Der RBB meldet: „Mann gibt Goldbarren zurück. Ein 56-jähriger Hartz-IV-Empfänger gab den wertvollen Fund vollständig bei der Polizei ab.  Der Finder selbst lebt nur von ein paar hundert Euro im Monat – gefunden hat er Gold und Bargeld im Wert von mehr als 40.000 Euro. „Das gehört mir nicht. Das habe ich nicht verdient, sondern ein anderer. Das steht mir nicht zu“, sagte Y. dem rbb. „Mein Herz hat mir gesagt, dass das Gold nicht meins ist.“ Durch Dokumente und weitere Gegenstände in der Mappe ließ sich der Eigentümer laut Polizei recht schnell ermitteln. Als dieser die Sachen dann wenig später im zentralen Fundbüro in Tempelhof abholte, erklärte der 70-jährige…