• Tagebuch

    Love or hate

    Neulich wurde sehr deutlich im Fernsehen gezeigt was für Menschen wir bräuchten um den momentanen Hass in der Gesellschaft einzudämmen. Der Philosoph R.D. Precht hat es in knapp 20 Minuten unbeabsichtigt geschafft einer bekannten Medienfrau ihre neutral-seriös-kompetente Maske zu entreissen. Aber auch andere Menschen zeigen mit ihrer Geschichte wo wir zur Zeit stehen und wohin wir uns entwickelt haben. So kann ich jedem das Buch „Jeder Krüppel ein Superheld“ von Christoph Keller wärmstens empfehlen ohne es selbst gelesen zu haben. Hier ein Auszug eines Gespräches mit ihm im Radio: „Das ist ein Biest das davon lebt, dass man dauernd von ihm redet, dass man seinen Namen nennt. Alle Sekunde lang…

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    Möhrenstraße

    Da ist sie wieder – die Diskussion um den Namen dieser Straße. Mohrenstraße, Petersallee, Lüderitz, um nur einige Beispiele zu nennen wo es hakt mit der Umbenennung. Bereits im Jahre 2009 hatte Heidermarie Wieczorek-Zeul (SPD) eine Umbenennung erfolglos angeregt. Mit der Umbenennung der Straßen in Ost-Berlin wurde damals nicht lange gefackelt. Schwuppdiwupp waren Wilhelm-Pieck, Otto-Grotewohl, Clara-Zetkin, Dimitroff, Lenin, Engels, Karl-Marx-Stadt und störende Denkmäler aus der Zeit in der „DDR“ 😉 verschwunden. Bis die Mohrenstraße endlich aus dem Stadtbild verschwunden ist wäre eine Diskussion wünschenswert. So lange könnte diese Straße ja einfach wieder als Möhrenstraße gekennzeichnet werden. Kaufen Sie sich einfach kleine, schwarze Klebepunkte und legen Sie los… Dann können Sie…

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    Keine Termine und leicht einen sitzen

    Heute wäre Harald Juhnke 90 Jahre geworden. Immerhin ist er 75 Jahre alt geworden, was für einen Süchtigen schon sehr beachtlich ist. Wenn Sie auch so alt werden wollen obwohl Sie zuviel trinken, empfehle ich dieses Programm. Es funktioniert. Lange Jahre dachte ich als Kiffer etwas Besseres und ungefährdet zu sein – ein fataler Irrtum. Kiffen zerstört die Seele und den Geist genau so gut wie Alkohol. Man wird einfach vollkommen bescheuert und merkt es noch nicht einmal. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Moral II: Ehrlich währt am längsten?

    Der RBB meldet: „Mann gibt Goldbarren zurück. Ein 56-jähriger Hartz-IV-Empfänger gab den wertvollen Fund vollständig bei der Polizei ab.  Der Finder selbst lebt nur von ein paar hundert Euro im Monat – gefunden hat er Gold und Bargeld im Wert von mehr als 40.000 Euro. „Das gehört mir nicht. Das habe ich nicht verdient, sondern ein anderer. Das steht mir nicht zu“, sagte Y. dem rbb. „Mein Herz hat mir gesagt, dass das Gold nicht meins ist.“ Durch Dokumente und weitere Gegenstände in der Mappe ließ sich der Eigentümer laut Polizei recht schnell ermitteln. Als dieser die Sachen dann wenig später im zentralen Fundbüro in Tempelhof abholte, erklärte der 70-jährige…