• Tagebuch

    Mutige Menschen braucht das Land

    Vor vielen, vielen Jahren schrieb eine verbitterte Kollegin in der TAZ: „Rikschafahrer hätten alle einen an der Waffel.“ Das ist eine steile These, die meines Erachtens am meisten für sie selbst spricht. Tatsache ist aber, dass die guten Rikschafahrer/innen sehr lebendig sind und das Smartphone in Punkto Informationen und Entertainment bei Weitem überbieten können. Nur wenige wissen überhaupt nicht Bescheid über unsere Stadt, machen nur Taxifahrten, erzählen nur Blödsinn oder können sich nicht benehmen. Die ehrlichen Fahrer/innen stehen zu ihrer Arbeit, müssen nichts erfinden und bieten Ihnen ein spaßiges Erlebnis an der frischen Luft und eine wunderbare Perspektive auf unsere Stadt. Und dies tun sie so gut sie eben können…

  • Tagebuch

    Mit der Rikscha durch die Stadt

      Wenn Sie die Marl-Marx-Allee mit offenen Augen entlang gehen, können Sie noch einige Zeugen der alten Zeit entdecken. Der Charme aber auch der Verfall und manche Armseeligkeit sind dort zu sehen. Auch im Westen kann man an so mancher Straßenecke den Zahn der Zeit erkennen. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

  • Tagebuch

    Neuwahlen

    Unverzüglich nach den Bundestagswahlen wurde beschlossen, einige Dinge mit sofortiger Wirkung zu ändern. So zum Beispiel ist Autofahren in Berlin zeitweise verboten, um den krank machenden Lärm- und Stresspegel zu reduzieren. Wir erinnern uns dabei auch an die Ölkrise in den 1970 ér Jahren und die Bilder von den leeren Autobahnen. Jede Krise hat aber wohl auch ihr Gutes. Damals wie Heute sind neue Freiräume entstanden. Parkplätze werden zu Grünflächen und Autostraßen, ja sogar ganze Flughäfen werden als Lebensräume genutzt. Hochzeitspaare tanzen auf den Straßen von Berlin und die Menschen genießen die Nähe zueinander und die Stille in der Stadt. Kein Bus überrollt einen. 😉 Die Rikschafahrer genießen all´dies ganz…

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