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    Stefanie Hertel

    Endlich – nach 30 Jahren ist Ines Hertel – die Schwester von Stefanie Hertel (Foto) – eine kompetente Frau aus dem Osten zur Bundesverfassungsrichterin berufen worden. Da immer öfter unsere politischen Entscheidungen von diesem Gericht überprüft werden (müssen), ist Frau Hertel an einer entscheidenen Position angelangt. Ob Sie aber trotz der familiären Medienerfahrung in ihre Familie das ebensogroße Showtalent unseres Verkehrsministers durchschauen und ad Absurdum führen kann bleibt abzuwarten. ER ist einfach der beste Showman weit und breit. Nicht nur, dass er mindestens 500 Millionen ungestraft versenket hat und die Verkehrswende blockiert wo er nur kann, kürzlich hat er sich vor dem Brandenburger Tor den dort demonstrierenden Schäfchen von oben…

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    Mit dem Gecko spazieren gehen

    Nunmehr lebe ich seit 60 Jahren in meiner liebgehassten Stadt, neuerdings als Grossvater. Noch immer denke ich, dass ich ganz gut Bescheid weiß und mit der Zeit gehe. Aber natürlich ist dem nicht so. Dazu habe ich einfach viel zu wenig Kontakt zur Jugend. Diese feiert seit Wochen zu hunderten in den Parks und kümmert sich einen Scheiß um Cororna. Genau wie sich die Bevölkerung kein bisschen um wirklichen Umweltschutz oder die Arbeitsbedingungen von anderen Menschen in Fleischfabriken, auf Spargelfeldern, in Krankenhäusern oder bei Paketzustellern interessiert. Einfach weitermachen wie bisher scheint die Devise zu sein. Gleichgültigkeit fast überall. Was kümmert uns die Welt. Hauptsache wir können billig reisen, billig wohnen…

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    Alles nicht so schlimm

    Unser Heim- und Weltsender RBB meldet: Der „Lockdown“ ist nicht der Grund für die saubere Luft in Berlin. Schade, dass ich in meinem letzten Eintrag eine Falschmeldung verbreitet habe. Ich dachte immer die Abgase der Autos, der Flugzeuge, der Fabriken und der Kraftwerke wären hauptsächlich schuld an der schlechten Luft in Berlin. Nun weiß ich; dass Wetter und der Wind sind entscheidend. Wenn der meistens vorherrschende Westwind ausreichend weht, dann können wir einfach so weitermachen wie bisher. Danke RBB. Wie gut, dass ich von Euch so gut informiert werde jeden Tag. Schon in meiner Kindheit in den 1960er Jahren informierte sich meine Mutter jede Woche umfassend über die wichtigsten Dinge…

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    April, April oder „Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann“. Matthias Horx

    Eines hat so ein Virus wirklich bewirkt. Der neue Flughafen BER wird nun definitiv im Herbst eröffnen, denn heute wurde unser guter, alter TXL geschlossen. Jetzt haben die Fluggesellschaften viel Zeit ihren Umzug in Ruhe durchzuführen, müssen sich jedoch mit den Bauarbeiten arrangieren. Ab sofort werden dann auch noch 10.000 Menschen für den baldigen Probelauf von BER gesucht. Die feierliche Eröffnung findet dann endgültig am 31. Oktober 2020 statt. Tegel ist ab sofort geschlossen. Natürlich gibt es viele weitere Veränderungen hier in Berlin. Plötzlich wird das Fahrrad zu einen akzeptierten Verkehrsmittel. Das Gedränge in der S-Bahn und im Straßenverkehr ist vorbei und die Berliner Luft hat sich spürbar verbessert. Diskussionen…

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    Tesla

    Nachdem das forsche Voranschreiten der Firma „Tesla“ und die damit verbundene Rohdung der Grünfläche des betreffenden Grundstücks in Grünheide gestoppt worden ist, fragen sich die Menschen warum eine tschechische Firma überhaupt so eine große Fabrik dort bauen möchte. Obwohl „Retro“ noch immer voll im Trend ist, erscheint doch die Dimension dieser Fabrik für Tonbandgeräte oder Radios viel zu überdimensionert zu sein. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Burning

    PLAY LOUD and feel: Australien brennt und die Welt dazu. Die Wachstumsbefürworter raten: 3% Wachstum pro Jahr. Das bedeutet, dass im Jahr 2037 ALLES doppelt so oft vorhanden ist und doppelt soviel konsumiert werden wird. Doppelt so viele Menschen bedeutet auch doppelt so viele Autos, Schiffe, Flugzeuge, Strom, Wasser, Nahrungmittel, Alkohol und DROGEN. Ob die Dosis der Drogen dann aber noch ausreichen wird um die REALITÄT zu verdrängen weiß ich nicht. Aber Rikscha fahren ist immer ein Vergnügen und vollkommen CO2- Neutral!

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    Krieg statt Umweltschutz

    Gestern hat mich eine Nachricht besonders erschüttert. Ähnlich wie schon Herr Köhler als Bundespräsident hat sich nun AKK als Kriegtreiberin geoutet. Zitat: „Als Europa sind wir stark – wirtschaftlich, politisch und auch militärisch. Wenn wir es denn sein wollen und bestehende Hürden aus dem Weg räumen. Tun wir es nicht, verzwergen wir uns. Für mich ist klar: Das geht nur mit einem starken deutsch-französischen Tandem. „ Ein ähnliche Aussage hat Herrn Köhler einst zum Rücktritt gezungen. Zitat: „Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch…

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    Nebel am Schlachtensee

    Frühmorgens. Der See liegt in dichtem Nebel. Je heller es wird, je heller wird auch meine Sicht auf den Zustand unseres Landes, und der ist wirklich erbärmlich. Warum sind die Rechten auch hierzulande so erstarkt? Begonnen hatte es nämlich nicht erst mit den Maßnahmen der SPD Anfang der 2000 er Jahre mit der Einführung von Hartz 4, womit die Spaltung der Solidargemeinschaft begonnen hat. Nein; begonnen hatte es mit der Treuhandgesellschaft, die nach der Wende ein ganzes Land und dessen Bevölkerung degradierte. Da hilft nur in die Natur gehen, der Stille lauschen, beten und atmen. Gut, dass wenigstens dort freundliche Menschen unterwegs sind und sich meistens lächelnd grüßen. Rikscha fahren…

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    Terre de Moab

    Wie heute berichtet wird, ist geplant die gute, alte Turmstraße für den Anschluss der STRASSENBAHN umzubauen. Ab 2022 soll die Verlängerung der Linie M10 vom Hauptbahnhof bis zur U9 an der Turmstraße fertig werden. 😉 Dadurch fallen sämtlich Parkplätze auf dieser Straße weg und 85 Bäume auf der Strecke dazu. Zugegeben, recht hübsch sieht die Visualisierung des Planungsbüros aus. Und rechnen können die auch. Zitat: „Auch wenn die Kosten der Tram am Ende über der jetzigen Schätzung, die auf dem Niveau von 2013 basiert, liegen werden – pro Kilometer werden sie sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag beschränken. Dagegen schlägt die U5-Verlängerung in Mitte mit 250 Millionen Euro für jeden…

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    Bericht aus Berlin

    Eine Woche der Proteste von „Extinction Rebellion“ geht zu Ende. Was habe ich erlebt? Ich erlebte die Ignoranz und den Egoismus von 90% der Menschen. Die Demonstranten jedoch strahlten eine große Liebe und Zuversicht aus. Sehr besorgte, junge Menschen blockierten friedlich zahlreiche Brücken in Berlin und weltweit und brachten so den Alltag eher geringfügig durcheinander. Aber anstatt einmal nachzudenken worum es diesen vielen Menschen geht begegneten mir die unterschiedlichsten Argumente warum dieser Protest sinnlos sei. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Hauptproblem der Gegner war sich nicht schnell genug voran bewegen zu können. Egal ob Autofahrer, Fußgänger, ja sogar Rikschafahrer betrachteten diese weltweite Grossdemonstration als überflüssig. Oft genannt wurde eine…

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    Notfall

    Wir können die Welt nicht retten, indem wir uns an die Spielregeln halten. Die Regeln müssen sich ändern, alles muss sich ändern, und zwar heute. Greta Thunberg, Klimaaktivistin Schon zu meinen Schulzeiten war mir, vielen Mitschülern, Eltern und Lehrern klar, dass das System „ständiger Wachstum“ ein Weg in die Zerstörung der Erde; in die Zerstörung von der Gesellschaft war. Schon damals wussten wir von der Erderwärmung, der Energieknappheit, dem steigenden Meeresspiegel, der Kriegsgefahr und der Überbevölkerung – „der Gelben Gefahr“. In den folgenden Jahrzehnten erlebte ich sehr oft wie zukunftsträchtige Erfindungen vehement verhindert worden sind – und bis heute werden – sobald sie keinen oder nicht genug Profit abwerfen. Wir…

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    Sicherheit

    Wegen möglicher Sicherheitsrisiken werden zukünftig die hinteren Sitze der SUV´s gesperrt. Durch die Reduktion des Gewichts dieser Autos wird der Reifenabrieb sowie der unangemessen hohe Kraftstoffverbrauch gemindert. Die Hoffnung sei, das Problem der Ressourcenverschwendung damit zu beheben. Ebenso wird an dem ständig wachsenden Egoismus mancher Bevölkerungsgruppen und deren Geltungsbedürfnis geforscht. Die Hoffnung sei, bereits in der frühen Erziehung auf ein sozial- und umweltbewußtes Handeln der Menschen einzuwirken. Dann könnten die bisherigen Techniken wieder freigegeben werden. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    Wer den Pfennig nicht ehrt…

    Seit Ewigkeiten wurden Rohstoffe wie Glas, Papier oder Eisen gesammelt. Als Kind im Westen bedeutete der Weg zum Schrottplatz ein kleines Zusatztaschengeld. Seit 2003 gibt es den Pfand auf Einwegflaschen. Dadurch – und durch die zunehmende Verarmung der Bevölkerung – ist in Berlin ein ganzer Berufszweig entstanden, den auch unsere Besucher deutlich wahrnehmen können, wenn der Fokus offen dafür ist. Gerade die Unwissenheit der ausländischen Touristen beschert den Flaschensammlern reiche Beute in der Innenstadt. Nun haben sich die Bierbrauer und zahlreichen Getränkefirmen überlegt auch diesem Berufszweig eine Lohnerhöhung zuzugestehen. Das Pfandgeld für Bierflaschen und Bierkästen soll deutlich erhöht werden. Jetzt müssen nur noch unsere Volksvertreter ihren Segen dazu geben und…

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    Singapore

    Während der neueste, grüne Radweg sofort vom Wolkenbruch weggespült worden ist – war nicht wasserfest – wurden zeitgleich auch Veränderungen am Fahrplan der BVG-Buslinien vorgenommen. Wegen des immer stärkeren Individualverkehrs kommen viele Busse unpünktlich. Besonders der „TXL“ Zubringer. Dieser Bus ist sehr oft proppevoll wie eine Presswurst. Ein schöner, erster oder letzter Gruß unserer Stadt. Der aktuelle Airport ist tatsächlich seit 35 Jahren nur mit dem Bus oder dem Auto zu erreichen! Schaut man sich um in der Welt gibt es wunderbare Vorbilder denen man nacheifern könnte – wenn die Menschen nur wollten. Ob bei Flughäfen oder dem Straßenverkehr. Als ich neulich in unserer Garage einen wirklich sehr großen Mann…

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    Neusprech

    Neuprech heißt es in einem Buch. Spießer nennen es noch immer Jugendsprache. Eine Sprache die ausschließlich unter Jugendlichen gesprochen wird . Und auch nur in einem bestimmten Milieu. HIER können Sie sehen auf welchem Stand der Dinge es sich mit den Sprachgepflogenheiten verhält in unserem Lande. Ein Fest für Germanisten. Aber: In dem Maße wie wichtig heute das Äußere erscheint; es auf die Oberfläche ankommt, so furchtbar unwichtig scheinen heute die Rechtschreibung und jegliche Rechtschreibregeln zu sein. Ich finde es sehr spannend wie sich gerade sämtliche Medieninhalte verändern. Für mich ist es wie eine Art of „Vor- und Nach-Rezo-Zeit“. Plötzlich gelten vollkommen andere Gesetze und dabei sehen die „althergebrachten“ Parteien…

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    2. Welt

    Heute melden die Medien, dass „Ryanair“ zukünftig eine Zusatzgebühr für das zweite Gepäckstück in der Kabine verlangt. Damit sollen die Verspätungen bekämpft werden, die sich  standardmäßig durch das Gerangel um einen Platz im Gepäckfach ergeben. Aber leider ist in keinem dieser Rucksäcke eine Ersatzerde versteckt. Also Leute; vielleicht überdenkt ihr doch noch einmal ob ihr weiterhin die Großstädte der Welt mit dem viel zu starken und überflüssigen Wochenend-spaß-flug-verkehr konsumiert; ob ihr die Paradiese der Welt weiterhin zerstören wollt, als gäbe es kein Morgen. Die einsamen Strände von früher findet ihr sowieso nicht, da es sie nicht mehr gibt! Motto:  „Wir bereisen die Welt zu Grunde, einfach weil es geht.“

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    Frau T. reist mit Vergnügen durch die Welt

    Ich könnte an dieser Stelle schreiben, wie es in der Welt aussieht mit frischem Trinkwasser. Dies ist dem politisch interessierten Menschen aber durchaus bekannt. Ich könnte auch schicke Reisetipps geben wo es in der Welt am Schönsten ist (war), um zu zeigen wie toll mein Leben ist und dies anschließend auch noch öffentlich kundzutun. Zu meinem Leben gehören jedoch keine gestylten Restaurants oder irgendwelche tollen Hotelzimmer nebst SPA-Bereich. Für mich gehören eher Achtsamkeit und Dankbarkeit für die kleinsten Dinge zu den heilbringensten Dingen im Leben.  So auch sauberes Wasser aus der Leistung. Auch wenn ich seit einigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen das Berliner Trinkwasser verschmähe und lieber Quellwasser kaufe, kann…

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    5 Jahre Fukishima

    Rikscha, Rikschafahren, Rischatoure In diesen Tagen jähren sich gleich 2 (offizielle!) Atomunfälle. Fukushima und Tschernobyl. Aus diesen Anlass veranstaltet eine Gruppe von in Berlin lebenden Japanern in der Zeit zwischen dem 11. März und dem 26. April unter dem Namen SAYONARA NUKES BERLIN ein PROTESTIVAL gegen das Vergessen. Ich werde den Unfall von Tschernobyl vor 30 Jahren niemals vergessen, denn nachdem meine Frau schwanger wurde, explodierte das Kraftwerk in der Ukraine nur 3 Wochen später. Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern, dass wir – auch im Westen – keine bzw. nur verspätete Informationen bekamen wie es um die Strahlung steht. Konserven aus der Vor-Tschernobyl-Zeit standen bei werdenden Müttern…

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    Klimaflüchtling

    Während in Paris über die Rettung der Welt gesprochen wird, geht diese in der Realität bereits unter. Offiziell gibt es noch keine Klimaflüchtlinge. Aber wenn es dann bald vermehrt nötig werden wird vor dem Wetter zu fliehen, werden diese Menschen dann hier als Flüchtlinge anerkannt werden? „Wo die Welt gerade untergeht“ „Wo Hoffnung ist“ Aber: Rikscha fahren ist immer ein Vergnügen. Rikscha, Rikschafahrten, Rikschatouren  

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    Sonnenschein in Berlin Mitte

    Wenn der Sommer mit aller Macht kommt, dann suchen die Berliner die besten Stellen in der Stadt um Sonne zu tanken. Geht man auf das Gelände der Charité, dann findet man hier und dort so manches lauschige oder luftige Plätzchen. Hier -in der Charité – gibt es Menschen, die „nur wegen der Liebe“ in Berlin sind. William aus Amerika und Melanie aus Heidelberg sind gute Beispiele dafür. Hier gibt es Patienten die voller Angst sind oder aber auch Horst aus Spandau, der immer witzig ist. Es gibt supernette Krankenschwestern wie die schnelle Annet oder die wie immer hilfsbereite Dagmar. Und es gibt kompetente Ärzte wie den Stationsarzt Dr. Wismann und…

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    Don´t turn a blind eye to torture

    Kommt der Frühling, kommen die Gefühle. Der Blick richtet sich wieder mehr auf das Schöne. Frisches Grün, zwitschernde Vögel, wärmende Sonnenstrahlen, dass alles erweckt unsere Lebensgeister. Fahrräder werden hervorgeholt. Leider ist unsere geliebte Stadt in den letzten 10 Jahren systematisch kaputt gespart worden und deswegen pfeifen fast alle Infrastrukturen aus dem letzten Loch. Dennoch gibt es auch hübsche Aspekte in dieser allgemeinen Verwahrlosung. Hier einige Beispiele aus dem Berliner Rikscha-Frühling: In den letzten beiden Jahren sind in Berlin 1/3 der bewilligten Mittel für den Bau von Fahrradwegen und die Förderung des Fahrradverkehrs nicht abgerufen worden. In 11 von 12 Bezirken ist die Stelle eines Fahrradbeauftragten noch nicht einmal besetzt. Mehr…

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    Umleitung

    An der Moabiter Brücke ist ein futuristisches Kunstwerk entstanden. Der Gerickesteg muss nach 100 Jahren komplett restauriert werden. Nun sieht es hier so aus:   Parallel zu dieser Arbeit läuft noch bis 06. April 2015 eine Ausstellung zum Thema „Arbeit“ in der „Schwangeren Auster“. Laufen Sie einfach von hier aus in Richtung Osten an der Spree entlang, bis Sie den Ausstellungsort erreichen. Es lohnt sich! Hier vorab eine Kostprobe Statistische Daten zu Berlin und seine Arbeit

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    Der letzte Weg

    Während in Berlin oft und ausgiebig über Umweltschutz, alternative Energien, Wärmedämmung von Häusern (auf Kosten der Mieter), Elektroautos, Car-Sharing, uvm. geredet wird, hält man es im Staate Dänemark eher mit Taten. Dadurch ist uns unser Nachbarland in Sachen Energie mindestens 20-30 Jahre voraus. Ich kann mich noch gut erinnern, dass es dort in meiner Jugend in den 70er Jahren bereits viele dezentrale Energieversorgungen gab. Seit Neuestem kann man in Kopenhagen sogar seinen letzten Weg auf eine standesgemäße Art  mit der Rikscha zurückzulegen. Bis es bei uns so weit ist, müssen wahrscheinlich sämtliche Radfahrer erst einmal alt und die Benzinpreise noch einmal drastisch erhöht werden. Aber dann machen wir wirklich ernst…

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    Zollpackhof

    Berlin ist eine saubere Stadt. Friedrich Wilhelm I. erließ bereits während seiner Regierungszeit von 1713 bis 1740, strenge Richtlinien für Sauberkeit und Ordnung für die Hauptstadt Preussens. Diese Tugenden werden den Deutschen bis heute weltweit nachgesagt. Heute achtet jedoch kaum noch irgendein Mensch darauf seinen Müll, den er bei der Unart des Essens und Trinkens auf der Straße erzeugt, auch sachgerecht zu entsorgen. Überall wo viele Menschen zusammen kommen, feiern oder warten müssen, wie z.B. am Bahnhof oder bei „Events“, hinterlassen sie ein Schlachtfeld übersät von Müll. Da ist es nur gut, dass auf dem Gelände des alten westberliner Zollpackhofs, die preußischen Verhaltensregeln erhalten worden sind und bis heute praktiziert…

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    Nach dem Spiel

    Die EM ist vorbei und nun rücken auch wieder andere Themen in den Vordergrund. Nach über 8.ooo Blitzen am Nachthimmel scheint die Atmosphäre geklärt zu sein und weniger spektakuläre Bilder haben wieder ein Chance auf Beachtung. Die Härte des Wettbewerbs weicht der Kunst und der Poesie… Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    12.September 2011 – Feuerwehr

    17:10 Uhr. Großalarm in der Feuerwache Tiergarten Elisabeth-Abegg-Str. 2. Zuerst halten zwei Polizeifahrzeuge in der Bartningallee. Es folgen: 1 Krankenwagen, ein Leiterwagen und zwei Löschfahrzeuge, also ein kompletter Zug. Somit ist die Straße gesperrt. Der Brandherd ist schnell ausgemacht; der Balkon im 2. Stock. Mit der Leiter hinauf, die Rauchquelle identifiziert, gepackt und mitgenommen. Schließlich den qualmenden Blumentopf fachkundig gelöscht. Kosten des Einsatzes: so ca 1.200 €. Eine teure Zigarette. Ach bin ich froh, dass hier in unserer Stadt alles viel, viel kleiner und friedlicher ist als in New York – noch. Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.

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    10.Juli 2011 – Blaue Schafe

    Da soll mal einer sagen, die Wolke aus Japan sei bei uns nicht angekommen. Die Schafe in Berlin haben jedenfalls eine merkwürdige Farbe in diesem Jahr. Der Schäfer meinte auch, nur die Sonnenintensität allein könnte so etwas nicht bewirken. Zum Glück ist Blau immer in Mode. Besonders am Himmel von Australien. 🙂 www.blaueschafe.de Rikscha fahren – immer ein Vergnügen.